Die Werkstatt gibt uns die schöpferische Freiheit unsere Ideen zu verwirklichen, die Visionen in Material entstehen zu lassen. Zur Bearbeitung, der wertvollen Edelmetalle wird ein hohes handwerkliches Können und gleichzeitig ausgeprägtes künstlerisches Formempfinden verlangt.
Rundgang in der Werkstatt
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Techniken und Werkzeuge
In unsere Fertigung benutzen wir Guss-Metalle oder Blech-Metalle. Die Entscheidung darüber wird vom Design selbst bestimmt.
Schmelzen, Gießen, Ausformen
Das Schmelzgut wird in Schmelzschalen geschmolzen und danach in einem Rohmodell-Einguss ausgegossen. Ist der Gussvorgang beendet lässt man es auskühlen. Eine Nachbearbeitung der Gussoberfläche ist immer notwendig. Die Gusskanäle müssen entfernt und die Oberfläche mattiert oder poliert werden.
Das Löten
Es nimmt innerhalb der Fertigungstechniken des Edelmetallgewerbes wohl die wichtigste Stellung ein. Durch das Löten werden einzelne Werkteile zusammengefügt. Erst so kann ein ganzes, konstruiertes Schmuckstück entstehen. Die Bindung (bei allen Hartlötungen) beruht auf einer Legierungsbildung an den Grenzfläche der Fugen.
Legiert sich das Loth nicht in den Grenzflächen mit dem Grundwerkstoff, so entsteht nur eine Haftung auf Grund der Adhäsion (meist bei Weichlötungen).
Das Treiben
Unter dem Treiben ist eine spanlose Verarbeitung des Metalls, überwiegend durch verschieden geformte Hammer, zu verstehen. Es ist eine Silberschmiedetechnik, die in jüngerer Zeit immer mehr durch maschinelles Drücken, Ziehen und Pressen verdrängt wurde. Treiben ist mir persönlich eine wahre Herausforderung, eine überlegte Auseinandersetzung mit dem Material. Mann muss das Metall kennen und respektieren, sonst gehorcht es nicht.
Das Zisellieren
Es ist -ähnlich, wie bei treiben - eine spanlose Verarbeitung des Metalls, aber überwiegend durch verschieden geformte Punzen. Während durch das Treiben des Metalls noch relativ grob geformt wurde, so kann durch das Ziselieren das Metall genau bearbeitet werden.
Oberflächenveredelung
Polieren oder Mattieren
Durch die verschiedenen Gestaltungsmöglichkeiten der Oberfläche lassen sich aus demselben Modell unterschiedliche Schmuckstücke erschaffen.











